Wie gelingt Führung in Krisenzeiten?

Wie smarte Führung in Krisenzeiten gelingt und welche Faktoren dafür essenziell sind, erläutert Kerstin Heinrich

In den vergangenen Monaten habe sich klar gezeigt, dass das höchste Gut, die Gesundheit, sei es die eigene, die der Familie oder die der Mitarbeiter, nicht kontrollierbar ist. Das löse bei Führungskräften oftmals ein Gefühl der Machtlosigkeit und Zukunftsangst aus. „Angst ist jedoch jetzt – und in generell allen Krisen – ein schlechter Ratgeber. Was also macht smarte Führung in diesen Zeiten aus?“, fragt Kerstin Heinrich.

Aus eigener Erfahrung weiß Kerstin Heinrich um das Gefühl der Machtlosigkeit und des völligen Kontrollverlusts in Krisenzeiten und empfiehlt daher, sich auf das Wesentliche zu besinnen. „Gerade im Kontext von Gesundheit wird uns deutlich, was wirklich wesentlich ist. Transparente Kommunikation ist beispielsweise ein essentieller Impuls, der durch so eine Krise sehr gut führen kann“, erläutert die Sparringspartnerin und Vertraute für Executives. Mit transparenter Kommunikation gehe ebenfalls Vertrauen einher. Dies sei ein wesentlicher Indikator, in Zeiten von Krisen, in denen innerbetrieblich wie gesamtgesellschaftlich eine angstgetriebene Kultur vorherrsche. Schenken Mitarbeiter der Führungspersönlichkeit Vertrauen, so sorge dies für ein Stück Sicherheit in unsicheren Zeiten.

Weiter sei es von wesentlicher Bedeutung, dass Führung authentisch gelebt wird, greifbar ist, Gefühle zugelassen und kommuniziert werden. Das sorge dafür, dass die Führungskraft für die Menschen in ihrer Umgebung ‚fassbar sei‘. Authentizität sei in diesen Zeiten mehr denn je gefragt und niemand verlange von einer führenden Persönlichkeit, dass sie jederzeit alles im Griff hat, souverän und ohne Fehler durch diese Krisenform leitet.

„Transparente Kommunikation, authentisches, greifbares und gefühlsorientiertes Auftreten sowie die passende Kommunikation dazu, schaffen tiefes Vertrauen und nur so kann smarte Führung aus der Krise heraus für Ihre Mitarbeiter und Ihr Unternehmen gelingend gestaltet werden“, resümiert Kerstin Heinrich.